FrauenMitPlan e.V.
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fördert die Weiterbildung zu sozial nachhaltigem Planen auf kommunaler und regionaler Ebene und deren Umsetzung, sowie deren fachliche Evaluation.
Zum sozial nachhaltigen Planen zählen insbesondere geschlechter- gerechtes Planen, familiengerechtes Planen, generationengerechtes Planen und das Planen für und mit gesellschaftliche(n) Gruppierungen mit besonderen Integrationserfordernissen bzw. Benachteiligungen.


Räumliche Planung hat immer den Anspruch, "für alle" da zu sein. Trotzdem werden oft Bereiche "für alle" unterschiedlich genutzt: Straßen und Plätze, öffentliche Einrichtungen oder auch die Einteilung und Gestaltung von Baugebieten nutzen dem einen oder anderen Geschlecht mehr oder werden von der einen oder dem anderen nicht so angenommen, wie es vorgesehen war.

Hier sehen wir die Vorteile von Gender Planning:

  • Eine Planung, die sich an den unterschiedlichen Lebenslagen und Bedürfnissen von Frauen und Männern orientiert, fördert die Zufriedenheit in der Bevölkerung.
  • Sie führt zu einem zielgruppen- und bedarfsgerechten Mitteleinsatz.
  • Planung lebt von der Akzeptanz der Nutzerinnen und Nutzer. Mögliche Zielkonflikte gilt es daher rechtzeitig zu erkennen und durch gerechte Abwägung zu lösen. Der Planungsansatz des Gender Planning leistet einen Beitrag dazu. Davon profitieren auch die Gemeinden. Gender Planning macht Planung damit bedarfsgerechter und hilft, die Zukunftsaufgaben der Gemeinden zu meistern.

Der demografische Wandel - also die absehbare Alterung und Verringerung unserer Bevölkerung - wird entscheidende Folgen für die kommunale Planungshoheit haben. Die Aufrechterhaltung der Infrastruktureinrichtungen und die Gewährleistung von Gütern und Diensten des täglichen Bedarfes wird schwieriger werden, zur Versorgung pflegebedürftiger Menschen und zur Aufrechterhaltung des sozialen Lebens werden neue Konzepte nötig sein. Gemeinden müssen eine möglichst ausgewogene Bevölkerungsstruktur anstreben, hierzu dienen insbesondere familienfreundliche Rahmenbedingungen als wichtige Anreize. Die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt wird zu einem bedeutenden kommunalen Thema. Gemeinden werden auf die Erfahrungen der Frauen aus der Familienarbeit aufbauen und neue Wege zur Förderung des freiwilligen Engagements suchen müssen.

Gute Gründe also, genau hinzusehen, ob eine Planung Menschen in verschiedenen Lebenslagen auch tatsächlich zugute kommt.

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